Definition
Ein Leihmutterschaftsvertrag, bei dem die Leihmutter zugleich die genetische Mutter des Kindes ist, weil ihre Eizelle bei der Empfängnis verwendet wird (z. B. Insemination mit dem Samen des vorgesehenen Vaters oder eines Spenders zusammen mit der Eizelle der Leihmutter); der Vertrag regelt medizinische Versorgung, Vergütung, elterliche Absichten und die Elternschaft nach der Geburt, muss jedoch die genetische Beziehung der Leihmutter berücksichtigen.

Prinzip

Prinzip
Die genetische Mutterschaft führt zu stärkeren konkurrierenden Ansprüchen und beweisrechtlicher Komplexität; ein traditioneller Leihmutterschaftsvertrag muss deshalb Einwilligung, Verzichtsabsichten und rechtliche Schritte zur Sicherung der Rechte der vorgesehenen Eltern sorgfältig dokumentieren und zugleich die Autonomie der Leihmutter wahren.

Demonstration

Demonstration
Eine Frau erklärt sich bereit, mit dem Samen des vorgesehenen Vaters unter Verwendung ihrer eigenen Eizellen inseminiert zu werden; die Parteien schließen einen traditionellen Vertrag, der pränatale Versorgung, Beratung, Vergütung und den Plan für eine Elternschaftsfeststellung oder Adoption nach der Geburt festlegt.

Fehlanwendung

Fehlanwendung
Zu erwarten, dass ein traditioneller Vertrag überall genauso behandelt wird wie ein Vertrag mit einer Gestationsträgerin; dabei wird oft übersehen, dass Gerichte biologische Mutterschaft und nachgeburtliche Entscheidungen der Leihmutter stärker gewichten können.

Konsequenz

Konsequenz
Ein gut formulierter traditioneller Vertrag, verbunden mit Beratung und Einhaltung rechtlicher Formalitäten, kann postnatale Auseinandersetzungen verringern und den Weg zur Übertragung elterlicher Rechte erleichtern, doch bleibt das Risiko angefochtenen Mutterschaftsansprüchen höher als bei gestationalen Fällen.

Umkehrung

Umkehrung
Das Gegenteil ist ein Vertrag mit einer Gestationsträgerin ohne genetische Verbindung; hier konzentrieren sich Streitfragen eher auf die elterliche Absicht als auf die Biologie.

Abgrenzung

Abgrenzung
Bezieht sich ausschließlich auf Leihmutterschaften, bei denen die Eizelle der Leihmutter verwendet wird; umfasst nicht gestationelle Trägerinnenvereinbarungen, reine Spenderverträge oder Reproduktionsvereinbarungen ohne genetische Beteiligung der Leihmutter.

Semantische Spannung

Semantische Spannung
Es besteht eine Spannungsrelation zwischen intentionbasierten Elternschaftsregeln und genetikorientierten Ansprüchen: die traditionelle Leihmutterschaft liegt dazwischen und führt zu Konflikten zwischen vertraglicher Aufgabe und biologischer Mutterschaft.

Synthese

Synthese
Der Traditionelle Leihmutterschaftsvertrag regelt eine Schwangerschaft, bei der die Leihmutter auch die genetische Mutter ist; er erfordert erhöhte Sorgfalt bei Einwilligung, Beratung und rechtlichen Schritten, weil die biologische Elternschaft das Konfliktrisiko bezüglich Mutterschaft und Elternrechten verstärkt.